Die Landessekretariate der Gewerkschaftsorganisationen des Schulpersonals haben sich heute Vormittag getroffen, um über die Folgen des Beschlusses der Landesregierung, in Bezug auf den Schulkalender zu beraten. Die Überzeugung, dass die Schulautonomie verringert und die Arbeitsbelastung der Lehrpersonen zunehmen wird, führte zur einheitlichen Entscheidung, das gesamte Personal der Schule zu mobilisieren und rechtliche formelle Wege einzuschlagen. Gleichzeitig mit den gemeinsamen Bezirksversammlungen für die Schulen der drei Sprachgruppen, werden konkrete Möglichkeiten eines Rekurses gegen das Haushaltsgesetz und gegen den Beschluss der Landesregierung zum Schulkalender mit Rechtsexperten überprüft, da beide Normen die organisatorische Schulautonomie und die Regeln der Schulgremien bedeutend verletzen.
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Mit großer Mehrheit hat der Landesschulrat in seiner Sitzung am 16. Januar gegen den vorgelegten Vorschlag der Landesregierung zur Vereinheitlichung des Schulkalenders und zur Erhöhung auf zwei Unterrichtswochen gestimmt und damit nach einer vierstündigen Debatte ein negatives Gutachten dazu abgegeben.
Von allen Seiten wurden zudem Änderungsvorschläge eingebracht. Besonders die Einführung einer verpflichtenden 5-Tage-Woche an Südtirols Mittel- und Oberschulen wurde heftig kritisiert. Auch die Möglichkeit der Wiedereinführung der 6-Tage-Woche an Oberschulen mit einer Dreiviertel-Mehrheit im Schulrat würde ein absolutes Unikum darstellen und wäre auch nicht rechtskonform.
Selbstverständlich wurde von unserer Seite das ungelöste Problem im Zusammenhang mit unserem Dienstrecht und der zusätzlichen Arbeitsbelastung angemahnt. Ganz klar abgelehnt haben wir auch die Beschneidung der Kompetenzen der Autonomen Schulen.
Bereits am Freitag, den 13. Januar haben wir den Schullandesräten die ca. 5200 gesammelten Unterschriften übergeben und auf unsere Forderungen verwiesen. Von der Landesrätin wurde versichert, dass die Auswirkungen der Vereinheitlichung keine zusätzliche Arbeitsbelastung für das Lehrpersonal bringen soll. Die Aufnahme von Verhandlungen soll schnellstmöglich erfolgen.
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Donnerstag, der 26. Januar ist der letzte Termin um die Versetzungsgesuche einzureichen...
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Unsere Büros bleiben vom Nachmittag des 23. Dezember 2011 bis zum 2. Januar 2012 geschlossen.
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Die Schulgewerkschaften von CISL, CGIL und UIL haben für Montag, den 19. Dezember einen einstündigen Streik ausgerufen.
Der Streikt zielt darauf ab, die Regierung dazu zu bewegen, den Sparplan in Richtung mehr soziale Gerechtigkeit abzuändern.
Unsere Forderungen...
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