Mit großer Mehrheit hat der Landesschulrat in seiner Sitzung am 16. Januar gegen den vorgelegten Vorschlag der Landesregierung zur Vereinheitlichung des Schulkalenders und zur Erhöhung auf zwei Unterrichtswochen gestimmt und damit nach einer vierstündigen Debatte ein negatives Gutachten dazu abgegeben.
Von allen Seiten wurden zudem Änderungsvorschläge eingebracht. Besonders die Einführung einer verpflichtenden 5-Tage-Woche an Südtirols Mittel- und Oberschulen wurde heftig kritisiert. Auch die Möglichkeit der Wiedereinführung der 6-Tage-Woche an Oberschulen mit einer Dreiviertel-Mehrheit im Schulrat würde ein absolutes Unikum darstellen und wäre auch nicht rechtskonform.
Selbstverständlich wurde von unserer Seite das ungelöste Problem im Zusammenhang mit unserem Dienstrecht und der zusätzlichen Arbeitsbelastung angemahnt. Ganz klar abgelehnt haben wir auch die Beschneidung der Kompetenzen der Autonomen Schulen.
Bereits am Freitag, den 13. Januar haben wir den Schullandesräten die ca. 5200 gesammelten Unterschriften übergeben und auf unsere Forderungen verwiesen. Von der Landesrätin wurde versichert, dass die Auswirkungen der Vereinheitlichung keine zusätzliche Arbeitsbelastung für das Lehrpersonal bringen soll. Die Aufnahme von Verhandlungen soll schnellstmöglich erfolgen.
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